Die Regeln des Cricket
Cricket ist ein beliebter britischer Nationalsport, der in den letzten Jahrzehnten auch in Deutschland sehr beliebt geworden ist. Bei dieser Sportart kommt es nicht so sehr auf Kraft und Schnelligkeit an, sondern viel mehr auf Präzision und Geschick. Die Cricket-Regeln sind relativ umfangreich und für Außenstehende oft ein Buch mit sieben Siegeln. Wenn man sich aber mal ein wenig mit der Materie auseinander gesetzt hat, dann werden die Cricket-Regeln schnell klar und der Spaß kann beginnen.
Die Grundzüge des Cricket
Cricket ist zunächst ein Mannschaftssport, bei dem zwei Teams gegeneinander kämpfen. Beim Spiel steht nicht der Kampf der einen Mannschaft gegen die andere im Vordergrund, sondern viel mehr das Duell zwischen Werfer und Schlagmann. Ähnlich wie beim Baseball versucht der Schlagmann stets einen Ball zu schlagen, den die gegnerische Mannschaft nicht mehr fangen kann. Im Gegenzug versucht der Werfer stets einen Ball zu werfen, den der Schlagmann nicht trifft. Die restlichen Mitglieder der Mannschaft unterstützen die Schlagmänner und Werfer indem sie die verloren gegangenen Bälle fangen und wieder ins Spiel bringen. Das Spiel weißt nicht nur für Außenstehende viele Parallelen zum Baseball auf, jedoch sind beide Sportarten nicht miteinander verbunden. Viele Fans behaupten jedoch standhaft, dass Cricket die britische Version des Baseball sei. Die Cricket-Regeln sind jedoch sehr viel verzweigter als die Regeln beim Baseball. Jedes Spiel wird in mehrere Spielabschnitte, so genannte Innings, aufgeteilt. Die Mannschaft, die die meisten Innings für sich entschieden hat, gewinnt das Spiel.
Grundaufstellung und Basis des Spiels
Cricket wird auf einem ovalen Spielfeld gespielt. Laut den offiziellen Cricket-Regeln müssen sich die beiden Mannschaften immer abwechselnd als Schlagmannschaft und als Feldmannschaft gegenüberstehen. Die Position wechselt immer nach jedem Inning. Innerhalb dieser Innings müssen die Spieler so viele Punkte, oder auch Runs genannt, wie möglich machen. Jeder Werfer hat sechs Würfe frei, mit denen er Punkte erzielen kann. Sobald er ausscheidet, rückt der nächste Spieler als Werfer nach. Ziel des Schlagmanns ist es, den Ball zu treffen und so weit zu schlagen, dass er genug Zeit hat um zum nächsten Kontrollpunkt zu laufen. Das ist vergleichbar mit einem Homerun beim Baseball. Wenn dem Schlagmann das Vorhaben nicht gelingt, scheidet er automatisch aus und hat keinen Punkt gemacht. Je mehr Kontaktpunkte die Spieler nach einem Wurf ablaufen können, desto mehr Punkte bekommen sie. Wenn der Ball außerhalb des Spielfeldes geschlagen wird, werden automatisch sechs Punkte vergeben. Sechs Punkte sind die maximale Punktanzahl, die man mit einem Schlag erreichen kann. Die Cricket-Regeln sind von Region zu Region unterschiedlich. Es gibt klassische Cricket-Regeln, die nur noch in bestimmten Gebieten in Großbritannien Anwendung finden. Aber je nach dem in welchem Land man sich befindet, so unterschiedlich sind auch die Cricket-Regeln. Es gibt zwar eine Organisation die die Cricket-Regeln international vorgibt, aber regional gibt es doch sehr große Unterschiede. Nur bei internationalen Wettkämpfen und Meisterschaften wird nach den offiziellen Regeln gespielt. Es gibt ansonsten nur ein Grundgerüst an Regeln, nach dem alle Vereine spielen. Vor allem in Australien und den USA weichen die angewandten Regeln oft sehr von der Norm ab.
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